Teichbau 2011

 
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Dieser Teich in unserem Garten wurde vor Jahrzenten von meinen Eltern, liebevoll aus einem Feuerweiher gestaltet. Dieser war bestückt mit einigen Karpfen und war früher oft auch der Brutplatz von einigen Wildenten.
Im Winter 2010/11 leckte die gut 30 jährige Folie und die verbliebenen Fische drohten wegen Wassermangel zu sterben. Anfangs März 2011 entschieden wir uns kurzentschlossen die Neugestaltung des Teiches in Angriff zu nehmen. Pläne existierten nur im Kopf und das Wissen entnahmen wir dem Internet.

Zuerst wurden die Steine entfernt, welche später Wiederverwendung fanden. Diese Arbeit war sehr ermüdend!

 

 
Mit dem Jauchefass wurde das Wasser abgesaugt. Im Restwasser und Schlamm evakuierten wir die 2 grossen Karpfen und die ca. 30 Kleinen. Diese mussten nun ca 2. Monate in einem Fass überleben.
Mit eigenen Traktoren-PS konnte ich Pflanzen und Sträucher entfernen.
Mit dem gemieteten Bagger der Firma Geissbühler Gartenbau AG legte ich los. Baggererfahrung habe ich mir durch diverse Bauprojekte erworben. Das diese Arbeit enorm Spass machte, sei hier nur am Rande erwähnt.
Der Aushub ist fertig, die Form des Teichs ist nun erkennbar.
13 m3 Sand geholt mit eigenem 20 T Kipper.
Mit dem Frontlader eingefüllt,...
... dem Bagger verteilt und schlussendlich von Hand mit Schaufel und Rechen die Feinverteilung.
Während den Arbeiten entschliessen wir uns, dass wir noch einen Sitzplatz am Teich haben wollen.
Die Fundamente für den Sitzplatz sind betoniert. Ebenfalls ein Betonrand rund um den Teich welcher mit dem Laserniveauliergerät gemessen wurde.
Mit Flies wird nun die ganze Teichfläche abgedeckt. Dies um die teure Teichfolie zu schützen.
Ein grosser Kraftakt war nötig (6 Personen) um die Folie zum Bestimmungsort zu bringen und zu platzieren.
Langsam füllt sich der Teich.
Einige Tonnen spezial Kies wird auf die Folie gekarrt und verteilt. Viel zu wenig wie wir später feststellten. Um Wasserpflanzen zu ermöglichen ein Wurzelwerk aufzubauen, braucht es mindestens 15 cm Höhe.
Der Rand kleideten wir mit grüner Flies ein. Dies schützt die Folie zusätzlich.
Der Rost ist aufgebaut, ....
... und nach etlichen Arbeitsstunden ist auch der Boden verlegt.
 
Jetzt muss noch eine Insel gabut werden. Einige Sandsäcke werden aufgeschichtet und was oben raus schaut mit Erde bedeckt.
Genauso haben wir dies uns vorgestellt
Der Bachlauf wird geformt. Erst beim dritten Anlauf gefiel dieser uns, ausserdem verwendeten wir billige Folie, welche offensichtlich zu Wasserverlusten führte.

Auch unsere drei 10 Jährige Schildkröten sollten von der Bautätigkeit profitieren. Sie kriegen ein neues Aussengehege. Im Bild die Sickergrube für den Schacht, in welchem die Tiere von nun an überwintern sollen.

Dies ist offensichtlich gut gelungen. Im Winter 11/12 hatten wir lange Zeit Temperaturen von mehr als - 15 Grad. Die 3 Tiere überlebten diese Temperaturen und erfreuen sich bester Gesundheit.

Die Pflanzen müssen noch wachsen aber sonst haben sich die Schildkröten im Aussengehege gut eingelebt.
 
 
   
Und 1 Jahr später (2012) ....

Sogar eine Wildente hat die Insel als Brutplatz genutzt. Resultat 4 kleine Entchen. Schon nach wenigen Tagen verliess sie uns aber Richtung Emme.